Über 35 Jahre für die gesellschaftliche Akzeptanz psychisch beeinträchtigter Menschen.

Die Geschichte des VSP.

2017

  •  Organisationsentwicklung in 4 Trägerverbunde - Aufnahme, Begleitung & Entwicklung, Wohnhäuser, ambulantes Wohnen, Arbeit- & Tagesgestaltung - und der Administration mit Finanzen & Personal

2014

  • Der Arbeitsverbund entsteht

2012

  • Verein Mobile Basel übernimmt Wohngemeinschaft Arlesheim. Umwandlung Weidweg in Wohnbegleitungsplätze

2011

  • Ausbau Angebot Tagesgestaltungsplätze

2010

  • 10 weitere integrative Arbeitsplätze
  • Übernahme Trägerschaft Wohnhaus Nenzlingen (12 Plätze)

2009

  • Tageszentrum Werkhalle eröffnet mit 39 Plätzen von aktuellen Bewohner (+ 10 externe)
  • Ausbau Angebot WohnExternate

2008

  • Genehmigung "Rahmenkonzept VSP"
  • Eröffnung Wohnhaus Schönenbach in Reinach

2007

  • Eröffnung von 2 Wohngemeinschaften von 4 ehemaligen Bewohner Weidweg

2006

  • Integration Wohnheim Brunnrain Bruggstrasse

2005

  • Die Wohngruppe Valpùn  nimmt Betrieb auf.
  • Die Wohngruppe Bruggstrasse  startet mit Aussenwohngruppe an der Bruderholstrasse in Reinach.
  • Eröffnung Kunstwerkstatt SBH

2004

  • Professionalisierung, Neuorganisation & Inbetriebnahme Geschäftsstelle.
  • erstes Wohnexternat wird eröffnet

2003

  • Sophie Blocher Haus i & II wird in Frenkendorf eröffnet

2002

  • Wohnheim Bruggstrasse in Reinach eröffnet

2000

  • Casamia, wohnen in eigener Wohnung startet

1993

  • Sophie Blocher eröffnet Haus für Obdachlose  in Birsfelden

1991

  • WOPLA gegründet. Eigenständig ab 2003.
  • Werkplatz startet mit 20 geschützten Arbeitsplätzen
  • Wohnheim Brunnrain in Muttenz nimmt Betrieb auf

1986

  • Eröffnung Wohngruppe Frenkendorf

1985

  • therapeutische Wohngemeinschaft TWG Arlesheim startet

1980

  • Eröffnung des Übergangwohnheims Weidweg

1978

  • Gründung des Vereins für Sozialpsychiatrie

 

Wer's genau(er) wissen will, hier die Details:

2017

Die Anforderungen an den VSP und die Komplexität, insbesondere aufgrund der Systemumstellung in der Behindertenhilfe, sind stark angestiegen. Hinzu kommt, dass der VSP seit 2009 - und damit seit der letzten umfassenden Organisationsentwicklung, der Einführung des trägerinternen Verbundsystems - stark gewachsen ist. Mit dem Ziel, diesen Anforderungen und den kommenden Herausforderungen gewachsen zu sein und den eigentlichen Auftrag nicht aus den Augen zu verlieren, entstand die 2016 erarbeitete Vision welche die Grundlage der neuen Organisationsstruktur bildet.
Eine der Neuerungen zeigt sich im Fachbereich «Aufnahme, Begleitung und Entwicklung», der die Teilbereiche «Aufnahme und Platzkoordination», «Interne Fach- und Fallberatung», «Fachentwicklung und -Controlling» als auch den Teilbereich «Ausbildungskoordination» umfasst. Die beiden bisherigen Wohnverbünde sind neu gegliedert in «VSP-Verbund Wohnhäuser» mit sämtlichen stationären Wohnangeboten und in den «VSP-Verbund ambulantes Wohnen».
Um der gewachsenen Organisation gerecht zu werden, ist der Bereich «Finanzen und Personal» zu einem den Verbünden gleichgestellten Bereich geworden.

Das neue Organigramm ist per 1. August 2017 in Kraft getreten.

„Durch die neu geschaffenen Strukturen werden die Fachbereiche noch professioneller betreut und der Ausbau der Geschäftsstelle ermöglicht eine optimale Nutzung der Ressourcen“, meint Geschäftsführerin Florence Kaeslin.

2012 - 2016

  • Per 1. Mai 2014 wird der VSP-Arbeitsverbund eingeführt. Er ergänzt die beiden trägerinternen VSP-Wohnverbunde oberes Baselbiet und unteres Baselbiet.
  • Im Verlaufe des Jahres 2012 werden die stationären Plätze des Übergangswohnheims Weidweg in Liestal zu Gunsten von ambulanten Wohnbegleitungsplätzen kontinuierlich abgebaut.
  • Nach mehr als 26 Jahren übergibt der VSP per 1.1.2012 die Trägerschaft der Therapeutischen Wohngemeinschaft Arlesheim an den Verein Mobile Basel.

2008—2011

Der VSP organisiert seine Angebote in einem trägerinternen Verbund

  • Im Jahr 2011 wird das Angebot an Tagesgestaltungsplätzen für Externe sowie an Wohnexternaten nochmals ausgebaut.
  • Im gleichen Jahr kann das Angebot an begleiteten Arbeitsplätzen um 10 integrative Arbeitsplätze im VSP erweitert werden.
  • Ab Juli 2010 übernimmt der VSP die Trägerschaft für das Wohnhaus Nenzlingen, das Platz für insgesamt 12 erwachsene Menschen bietet.
  • Ab Januar 2009 wird das Angebot der Wohnexternate im oberen und unteren Baselbiet nochmals stark ausgebaut.
  • Im Januar 2009 wird das Tageszentrum Werkhalle in Münchenstein eröffnet. Die Werkhalle bietet Tagesstruktur und Beschäftigung für die zur Zeit 39 Wohnplätze mit Tagesstruktur des VSP-Wohnverbundes unteres Baselbiet sowie erstmals auch 10 Plätze für externe Nutzerinnen und Nutzer.
  • Mit der Genehmigung des «Rahmenkonzeptes VSP» im September 2008 wurde der Grundstein für die Einführung des trägerinternen Verbundes gelegt: Die Leistungen des VSP sind neu im VSP-Wohnverbund oberes Baselbiet und im VSP-Wohnverbund unteres Baselbiet organisiert. Die begleiteten Arbeitsplätze im Werkplatz bilden eine separate organisatorische Einheit.
  • Im Juli 2008 wird das Wohnhaus Schönenbach in Reinach eröffnet. Es bietet Platz für 12 älter werdende Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung. Das Wohnhaus Schönenbach ist die Nachfolgelösung für das im Juli 2008 geschlossene Wohnheim Brunnrain.

2004—2007
Der VSP im Dienst der Kundinnen und Kunden: Den Bedürfnissen mit differenzierten Angeboten begegnen

  • Im 2007 eröffnet das ÜWH Weidweg zwei Wohngemeinschaften für je zwei seiner ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Im Jahr 2006 wird das Wohnheim Brunnrain in die Institution Bruggstrasse integriert.
  • Im gleichen Jahr wird die Wohngruppe Vulpùn gestartet, die Menschen mit einer psychischen und geistigen Beeinträchtigung und sehr hohem psychiatrischen und agogischen Begleitbedarf aufnimmt.
  • Die Wohngruppe Bruggstrasse eröffnet im Jahr 2005 die Aussenwohngruppe an der Bruderholzstrasse.
  • Im Jahr 2004 werden die ersten Wohnexternate eröffnet. Ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner des Sophie Blocher Hauses machen einen Schritt in die Selbstständigkeit und werden in ihrer eigenen Wohnung weiter begleitet. Ein Jahr später wird die Kunstwerkstatt des Sophie Blocher Hauses eröffnet.

2001—2004
Der VSP organisiert sich neu: Das Wachstum verlangt professionelle Strukturen

Eine Geschäftsstelle löst die Betriebskommissionen ab, neue Strukturen der Zusammenarbeit werden geschaffen. Der Verein definiert seine Ziele und Aufgaben und unter anderem werden mit dem Kanton «Vereinbarungen über Leistungen und Tarife» für die einzelnen Institutionen abgeschlossen.

1985—2003
Der VSP baut sein Angebot aus: Weitere Institutionen kommen dazu

  • 2003 wird das Sophie Blocher Haus I und II in Frenkendorf eröffnet. Es löst das bisherige Angebot in Birsfelden ab und bietet zusätzlich 12 neue Plätze an. Das niederschwellige Angebot soll vor allem Menschen ein Zuhause bieten, die sonst nirgends aufgenommen werden.
  • Im Jahr 2002 entsteht das Wohnheim Bruggstrasse in Reinach für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung und hohem Begleitbedarf.
  • 2000 wird Casamia in Betrieb genommen. Es bietet Begleitung für psychisch Beeinträchtigte in ihren eigenen Wohnungen an. Zwei Jahre später wird das Angebot in die PSAG (Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft) integriert, eine Trägerschaft aus dem Kanton Basel-Stadt.
  • 1993 eröffnet Sophie Blocher das «Haus zur Eiche» für Obdachlose in Birsfelden. Dort werden rund 20 Menschen ohne feste Bleibe für längere oder kürzere Zeit aufgenommen. Der VSP übernimmt 1992 die Trägerschaft.
  • Ebenfalls 1991 wird die WOPLA geschaffen, ein Angebot für Jugendliche und Erwachsene, die in einer momentanen Krise einen betreuten Platz benötigen. Die WOPLA macht sich im Jahr 2003 selbstständig. 
  • Seit 1991 bietet der Werkplatz, der sich heute in Liestal befindet, 20 geschützte Arbeitsplätze an.
  • 1991 entsteht das Wohnheim Brunnrain in Muttenz. Es dient Langzeitpatienten der Psychiatrischen Klinik als neues Zuhause.
  • 1986 wird die Wohngruppe Rheinstrasse in Frenkendorf eröffnet. Heute ist sie an der Oristalstrasse in Liestal zu Hause.
  • 1985 nimmt die therapeutische Wohngemeinschaft TWG Arlesheim ihren Betrieb auf.

1980
Eröffnung des Übergangwohnheims Weidweg: Visionen werden Wirklichkeit

Beim damaligen Regierungsrat Paul Manz fällt die Idee eines Wohnheims auf fruchtbaren Boden. Mit Hilfe des Kantons und des Bundesamtes für Sozialversicherungen kauft der Verein das Haus Weidweg 2 in Liestal und renoviert es mit bescheidenem Aufwand. 14 Bewohnerinnen und Bewohner können im Januar 1980 einziehen.

23. Juni 1978
Gründung des Vereins für Sozialpsychiatrie: Eine Brücke zwischen Klinik und Zuhause

Einige Frauen und Männer aus dem sozialen Bereich träumen von einem Haus für psychisch beeinträchtigte Menschen. In einer geeigneten Umgebung sollen sie ohne Spitalbetreuung aber in geschütztem Rahmen leben und selbstständig werden können. Der Verein soll diese Idee der Öffnung der Psychiatrie verwirklichen helfen. So findet am 23. Juni 1978 im Restaurant Schützenstube in Liestal die Gründungsversammlung des Vereins für Sozialpsychiatrie Baselland statt. Die Gründungsmitglieder sind: Frau Rosmarie Escher, Sozialarbeiterin, Herr Dr. med. Urs Hafner, Arzt, Herr Urs Huber, Pfarrer, Frau Heidy Strub, Sozialarbeiterin, Herr Felix Sumpf, Sozialarbeiter, Frau Irène Zähringer, Sekretärin und Vertreterin der Gemeinnützigen Gesellschaft Baselland.