Von Fürsorge zur Teilhabe – der VSP im Aufbruch
In leichter Sprache
Menschen mit psychischen Problemen brauchen gute Hilfe.
Die Hilfe soll auf sie passen.
Das bedeutet: Die Hilfe soll zu ihnen passen.
Viele Organisationen sagen das.
Auch der VSP sagt das.
VSP ist eine Abkürzung.
Das bedeutet: Verein für Sozialpsychiatrie.
Im Bereich der psychischen Gesundheit gibt es ein neues Denken.
Das neue Denken heisst: Recovery.
Das bedeutet: Wieder gesund werden.
Aber es bedeutet auch: Ein gutes Leben führen.
Bei Recovery geht es um die Menschen selbst.
Die Menschen mit psychischen Problemen sollen mitbestimmen.
Sie sollen sagen, was sie brauchen.
Es gibt einen wichtigen Satz: Nichts über uns ohne uns.
Das bedeutet: Andere Menschen sollen nicht über uns entscheiden.
Wir sollen selbst mitentscheiden.
Die UN-Behindertenrechts-Konvention unterstützt das.
Das ist ein wichtiges Gesetz.
Es sagt: Menschen mit Behinderungen haben Rechte.
Recovery bedeutet auch etwas Persönliches.
Es bedeutet: Trotz der Krankheit kann man ein gutes Leben führen.
Man muss nicht erst ganz gesund werden.
Auf dem Weg zu einem guten Leben sind viele Dinge wichtig.
Besonders wichtig sind:
- Hoffnung
- Zuversicht
Diese Dinge helfen den Menschen sehr.
Der VSP ist eine Organisation.
Der VSP will sich verändern.
Die Veränderung heisst: Recovery.
Das bedeutet: Wieder gesund werden.
Es gibt 4 wichtige Punkte für die Veränderung.
Person-Zentrierte Arbeits-Weise
Das bedeutet: Die Menschen stehen im Mittelpunkt.
Die Organisation hilft den Menschen.
Sie hilft so, wie die Menschen es brauchen.
Die Organisation schaut auf die Stärken der Menschen.
Sie schaut auch auf die Interessen der Menschen.
Und sie schaut auf das soziale Umfeld.
Das bedeutet: Freunde und Familie.
Mehr Beteiligung
Die Organisation arbeitet mit den Nutzern zusammen.
Sie arbeitet auch mit den Angehörigen zusammen.
Das passiert bei der Entwicklung von Angeboten.
Und das passiert bei der Umsetzung von Angeboten.
Und das passiert bei der Bewertung von Angeboten.
Peer-Arbeit ist wichtig.
Das bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie haben ähnliche Erfahrungen gemacht.
Im VSP gibt es das Projekt PeerKompass.
Das Projekt hilft bei der Peer-Arbeit.
Martina Radmiller und Dirk P. Flörchinger arbeiten dort.
Sie sind Peers.
Menschen sollen selbst entscheiden können.
Das gilt für ihren Weg zur Genesung.
Sie sollen ihre eigenen Ziele wählen.
Und sie sollen ihre Unterstützung wählen.
Jeder Mensch kann gesund werden.
Das gilt auch bei schweren Beeinträchtigungen.
Manchmal ist die Beeinträchtigung sehr stark.
Manchmal kämpft man dagegen an.
Manchmal hat man sich daran gewöhnt.
Manchmal wächst man darüber hinaus.
Wichtig ist: Positive Veränderungen erkennen.
Und die Angebote anpassen.
So kann man besser vorankommen.
Recovery bedeutet: Wieder gesund werden.
Das ist ein langer Weg.
Auf diesem Weg gibt es viele Schritte.
Wir wollen alle Menschen im VSP fragen: Was macht ein gutes Leben aus?
Ab Mitte 2026 gibt es neue Lern-Angebote.
Die Angebote sind für Nutzer und Mitarbeiter.
Für Menschen, die andere bei Recovery helfen: Es gibt den Kurs "Recovery praktisch!".
Ausserdem gibt es das "Wanderkafi Happyness – bald au bi dir".
Das ist ein neues Angebot.
Hier können sich Menschen über psychische Gesundheit austauschen.
Martina Radmiller und Dirk P. Flörchinger erklären: Peer-Arbeit bedeutet für uns: Menschen mit psychischen Krisen auf Augen-Höhe begleiten.
Das heisst: Wir sind gleichberechtigt.
Wir geben Hoffnung.
Und wir zeigen: Genesung ist möglich.
Martina sagt:
Ich höre Menschen zu.
Ich helfe ihnen.
Ich zeige ihnen ihre Stärken.
Ich helfe ihnen, neue Möglichkeiten zu finden.
Martina sagt:
Ich gebe Menschen Mut.
Ich helfe ihnen, selbst zu entscheiden.
Ich unterstütze sie dabei, ihren eigenen Weg zu finden.
Dirk sagt:
Ich habe selbst schwierige Zeiten erlebt.
Darum kann ich andere Menschen gut verstehen.
Meine eigenen Erfahrungen helfen mir dabei.
Wie unterstützen Dirk und Martina andere Menschen?
Dirk sagt:
Ich möchte zeigen: Man kann sich erholen.
Man kann wieder gesund werden.
Die Erfahrungen von Menschen sind wichtig.
Sie ergänzen die Arbeit von Fach-Leuten.
Sie helfen dabei: Menschen können selbst entscheiden.
Sie können mitmachen.
Sie können sich weiter-entwickeln.
Martina sagt: Ich will meine Erfahrungen beim VSP nutzen.
Ich will anderen Menschen zeigen: Eine Krise ist nicht das Ende.
Man kann sich weiter-entwickeln.
Danke an Martina und Dirk!
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